Bugatti 100P
Der Art-déco-Renner von Ettore Bugatti, der vor dem Krieg nie fliegen konnte, endlich in der Luft. Druckluftsysteme, Automatiken, zivile und militärische Version.
Bugattis Vollblut
1938 begann Ettore Bugatti mit der Entwicklung eines Rennflugzeugs für den Coupe Deutsch de la Meurthe und die amerikanische Thompson Trophy, angetrieben von Motoren aus seinen Automobilen. Die Konstruktion vertraute er seinem Chefingenieur Louis de Monge an, mit dem er bereits zusammengearbeitet hatte.
Die französische Regierung bat ihn zudem, daraus ein Jagdflugzeug für die Serienfertigung zu entwickeln. Aus dem Flugzeug gingen fünf Patente hervor, darunter der Einbau der Reihenmotoren, der Steuermischer des V-Leitwerks und die automatischen Landeklappen.
Bei Kriegsausbruch unvollendet, wurde es zerlegt und während der Besatzung versteckt: Es ist nie geflogen. Das Original ist heute im EAA Aviation Museum in Oshkosh (USA) ausgestellt.
Renner oder Jäger
Viel mehr als ein Flugzeug
Alles, was enthalten ist
- Normales und Notfall-Druckluftsystem
- Zivile Version: VHF-Funk, ADF und/oder g-Meter
- Militärische Version: Sauerstoff und Visier (keine Waffen in der Marketplace-Version)
- Abwurf von Tank oder Kabinenhaube
- Alle automatischen Systeme
- Mehrere rennfertige Lackierungen
Das echte Flugzeug
| Konstruktion | Louis de Monge, 1938 |
|---|---|
| Erstflug | nie (1939 unvollendet) |
| Besatzung | 1 |
| Spannweite | 8,20 m |
| Länge | 7,75 m |
| Höhe | 2,24 m |
| Flügelfläche | 20,69 m² |
| Leermasse | 1.400 kg |
| Motoren | 2 × Bugatti Type 50P, Achtzylinder-Reihenmotor, je 450 PS |
| Propeller | gegenläufig |



